00:00:04: Herzlich Willkommen zum Ancient Technik Podcast.
00:00:06: Dieser Podcast ist für alle, die Technologie entwickeln, vertreiben oder nutzen.
00:00:12: Für Alle, die immer mal wieder das Gefühl haben, dass Technologie sie überrumpelt oder beherrscht.
00:00:17: Für alle, Die verstehen wollen was Technologie mit uns macht und wie wir unser Leben zurückbekommen.
00:00:23: Dieser podcast ist für die, die technologie sexy machen wollen.
00:00:27: Alli Produkteentwickler Designer UXUI Profis Produktmanager CTOs CEOs Und Für dich.
00:00:37: Mein Name ist Dr.
00:00:39: Pietariska, von meiner Freundin auch Dr.
00:00:41: Peter.
00:00:42: Ich bin dein Gast Geber und freue mich dass du dabei bist Und herzlich willkommen zur aktuellen Folge des Mensch-Technik-Podcast.
00:00:58: ich möchte heute die kleine Serie über die größten Herausforderungen Die größte Themen Fokuspunkte, die ich im Bereich Automotive HMI Human Machine Interface Mensch-Maschine Schnittstellen im Moment sehr fortsetzen.
00:01:18: Und heute soll es um das Thema HMI Ökosysteme geben.
00:01:25: damit meine ich dass oder fangen wir anders an Vor vormundzwanzig Jahren, als ich angefangen habe mit dem Thema intensiver auseinanderzusetzen.
00:01:37: Als ich auch mein Geld bei einem großen Automobilzuliefer damit verdient habe.
00:01:44: da waren HMI ein Bildschirm und ein paar Buttons außen rum vielleicht dann noch ja mit dem ersten BMW iDrive der dann kam und den Audi MMIs.
00:01:54: Da kamen dann also zentrale Stellteile mit dazu mit denen das ganze Thema dann ja vom Bildschirm ein bisschen entfernt wurde.
00:02:03: Also die ersten Systeme waren im Prinzip Autoradios Plus und dann kam so die Philosophie des Computers auf Rädern mit dazu.
00:02:16: Das war eine Zeit in der Ja, Die Welt der Automotive HMIs vergleichsweise überschaubar und einfach waren.
00:02:26: also dass gab halt eben insgesamt neben den Infotainment HMIs, die ich eben damals skizziert habe.
00:02:34: Noch ein Cluster Instrumenten, paar Schalter, ein paar Displays, ein Paar Stellteile, die sich irgendwo alle innerhalb des Fahrzeugs an fixenden Positionen befanden.
00:02:46: und wie gesagt wer über HMI sprach meinte entweder das Infotaintment HMI oder wie wir es bei Harman damals intensiv betrachtet haben Das Glasterinstrument und die Klimaanlage.
00:02:59: Und was sonst noch so an den Tastanschaltern, Drehknüpfchen usw.
00:03:03: da drauf war.
00:03:05: Das wars!
00:03:08: Heute ist diese Sichtweise nicht mehr ausreichend.
00:03:12: Die Interaktion mit dem Fahrzeug beginnt oft schon außerhalb zum Beispiel auf einem Smartphone.
00:03:19: Lange bevor wir einsteigen.
00:03:21: Es geht dann weiter auf andere Displays Auf Sprachassistenten Cloud-Dienste und häufig endet man dann mit einem Tablet oder einem Computer.
00:03:35: Ja, also das eigentliche HMI löst sich auf und begibt sich in ein Ökosystem hinein was eben auch ausgerähten bestehen kann die mit dem Auto ursprünglich gar nichts zu tun haben.
00:03:53: Gleichzeitig kommunizieren Fahrzeuge zunehmend in ihrer Umgebung mit anderen Verkehrszahlnehmern, mit digitalen Plattformen also sowohl mit der Analogen als auch mit der Digitalen Umwelt.
00:04:03: Also die Grenzen des klassischen Fahrzeug-HMI lösen sich langsam auf und viele in der Branche diskutieren immer noch intensiv über noch größere Displays, über noch mehr KI, über neue Interaktionskonzepte... Alles richtig?
00:04:21: Alles in
00:04:21: Ordnung?!
00:04:22: Im Hintergrund findet aber eine deutlich grundlegendere Entwicklung statt.
00:04:27: Das Fahrzeug wird Teil eines umfassenden HMI Ökosystems, Ecosystem, HMI-Ecosystem und HMI ökossystem.
00:04:38: für den Nutzer bedeutet das erst mal mehr Komfort, mehr Personalisierung neue Optionen.
00:04:45: für Entwickler und Hersteller entstehen völlig neue Herausforderungen.
00:04:50: wie bleibt so ein System verständlich?
00:04:52: Wie kann ich kontrollieren, welche Funktion ich jetzt von wo aus wie steuern kann?
00:05:01: Wie ergänzen sich die einzelnen Interaktionskanäle.
00:05:05: Und am Ende für das ganze zu der Frage, wem gehört denn die digitale Beziehung zum Nutzarm wenn ich dann mit meinem Smartphone und meinem iPhone was auch immer Ich habe an mobilen Geräten zugreife Und dann ist da noch eine App drauf von irgendeinem Drittanbieter und dann habe ich den Fahrzeug hergestellt.
00:05:23: Wer in diesem Dreieck zwischen Smartphone-Hersteller, schrägstrich Betriebssystem Hersteller dem App-Programmierer und dem Autobauer?
00:05:36: Wer ist denn eigentlich Master dieser Beziehung?
00:05:40: Aus Usability & User Experience sicht die zentrale Frage wie bekomme ich es hin aus einem vernetzten Ökosystem kein unüberschaubares Samusorium einzelner Funktionen wird.
00:05:53: Und in dieser Folge möchte ich einen Blick auf dieses Thema werfen, auf die nächsten Evolutionsstufen und habe mir da drei Teile für zurecht gelegt.
00:06:05: Das ist einmal das Thema Liquid HMI's verflüssigte HMI'S also wie Interfaces, wie HMI´s ihre festen Grenzen verlieren.
00:06:15: Zweiter Punkt vom Fahrzeug HMI zum Ökosystem Also wenn, das ist im Prinzip die Fortsetzung der Liquid HMIs.
00:06:22: Die Fahrzeuggrenzen komplett verschwinden.
00:06:25: und zuletzt der Punkt, wem gehört denn eigentlich jetzt das HMI?
00:06:29: Wem gehört der Nutzer?
00:06:31: Wer ist für die Personalisierung verantwortlich?
00:06:34: Wer isst denn eigentlich verantwortlicher, wenn irgendwas mal nicht miteinander spielt wie es geplant ist?
00:06:39: Wie gesteht es um das Thema Digital Identität?
00:06:43: Also diese Fragen würde ich in einem dritten Teil der heutigen Episode anreißen wollen.
00:06:52: Lasst uns mit den Liquid HMIs starten, also wenn Interfaces ihre festen Grenzen verlieren, wenn sie dies auflöst.
00:07:04: In den letzten Jahren ist das Display Real Estate, also die Größe der Displays, die Anzahl der Display sind Fahrzeugen ständig gewachsen.
00:07:14: Also vom klassischen Cluster über zentraler Touchscreens und dann ganze Display-Nahenschaften.
00:07:19: Und Domstände wirklich über die gesamte Breite des Armaturenbretts.
00:07:23: mehr Fläche, mehr Informationen, mehr Funktionen.
00:07:28: Hinter dieser sichtbaren Entwicklung findet ein deutlich fundamentaler Wandel statt.
00:07:35: Also die eigentliche Revolution besteht nicht darin, dass Displays größer werden.
00:07:40: Sie besteht daran, dass sie die Beziehung zwischen Funktionen und Interaktions-Element auflöst.
00:07:48: Über Jahrzehnte folgte die Autoindustrie einem sehr einfachen Prinzip Und nicht nur die Auto-Industrie eigentlich alle HMIs.
00:07:56: Eine Funktion hatte einen festen Ort und ein festes Interaktionselement.
00:08:02: Klassisches Beispiel ist das Autoradio, wenn ich da eine andere Musik hören wollte des klassischen Autoradioms.
00:08:10: Da stand meistens aus einer einen dienen Oberfläche und dann hatte ich links ein Lautstärke-Regler rechts einen Frequenzregler und in der Mitte ein Display mit so einer Nadel dahinter.
00:08:21: Das war mal so ganz grob die Struktur aller meisten Autoradyos Und wenn ich jetzt andere Musik hörten wollte bin ich daran gegangen und habe an diesem einen rechten Drehsteller gedreht.
00:08:31: Damit änderte sich die Frequenz, die Empfangsfrequenz der Antenne.
00:08:35: dann konnte ich in anderen Radiosender hören und wenn da eine andere Musik kam, die mir gefallen hat war das okay.
00:08:41: Das ist das was ich das eins zu eins zu eines Prinzip nennem Einstellteil an einem Ort für eine Funktion.
00:08:49: Das ist dass Was über lange Jahre Standard war mit der Digitalisierung des Fahrzeugs begann, dieses Modell sich zunehmend aufzulösen.
00:09:03: Also Funktionen werden von ihrer physischen Verankerung entkoppelt und können an unterschiedlichen Stellen erscheinen.
00:09:10: Ja also ich kann jetzt meinen Sender auswählen über den Spracheingabe.
00:09:14: Ich kann aus einer Liste alphabetischer Sendernamen, ich kann aus der Liste wählen die nach Genres sortiert ist.
00:09:24: Also und die Frequenzanzeige, die erfolgt nicht nur mit dieser einen Nadel hinter dieser einen Plastikscheibe wie es früher der Fall war sondern ich kann den Sendernamen im Cluster Instrument darstellen.
00:09:36: Ich kann ihn in einem zentralen Display darstellen, ich kann ihm ein Head-Up-Display darstellen.
00:09:41: also damit haben wir das was sich die erste Stufe der Liquidität der Verflüssigung innerhalb des Fahrzeuges meint Also eine Information, eine Funktion ist nicht länger an ein bestimmtes Display gebunden.
00:09:55: Nehmen wir Navigationschenweise, die können auf dem Instrumentencluster dargestellt werden, auf dem Center-Display oder einem Head Up-Displaying darstellen.
00:10:03: Die können visuell und akustisch dargestellt wird.
00:10:07: Medienfunktion lassen Sie über den Touchscreen, über Lenkratasten, Sprachsteuerung nutzen... Da haben wir diverse Funktionen.
00:10:15: Wir haben Klimaanlagen, können über physische Interaktionselemente, über Touchoverflächen oder Sprache und teilweise in manchen Fahrzeugen alles gleichzeitig und parallel.
00:10:25: Aus Sicht des Nutzers verschiebt sich damit die zentrale Frage.
00:10:29: Früher war es wo befindet sich die Funktion?
00:10:32: Heute lautet sie zentraler Frage Welcher Interaktionskanal erlaubt mir die Nutzung der Funktion?
00:10:38: Und welcher Interektionskanal ist jetzt gerade der beste?
00:10:45: Und damit entstehen neue Aufgaben für HMIDIs.
00:10:50: Es reicht also nicht mehr aus, einzelne Interaktions-Elemente und einzelne Bildschirme zu gestalten.
00:10:56: Wir müssen verschiedene Interaktionoptionen intelligent orchestrieren – das Wort Orchestrieren habe ich beim letzten Episode auch schon immer mal wieder verwendet.
00:11:10: Nicht einfach nur drauf addieren, nicht einfach nur dazu machen sondern gucken dass wir ein miteinander spielendes Orchester der Möglichkeiten der Optionen haben.
00:11:23: Die eigentliche Herausforderung für einen HMI Designer besteht darin die jeweils passende Modalität zur richtigen Zeit dem richtigen Nutzer der richtigen Nutzerin zur Verfügung zu stellen.
00:11:39: Das zweite Level der Verflüssigung aus erster Level Liquidität für Verflüßigungen fand innerhalb des Fahrzeugstand.
00:11:47: Das zweite Level ist die Verflissigung auf die Fahrzeugausenseite.
00:11:53: BMW hat vor ein paar Jahren auf der CES einen Fahrzeug gezeigt mit einer I-Inkfolie auf der Außenseite und die haben da als erst mal nur Kunst dargestellt, das waren so drei Ecke die dann da drüber filmerten in verschiedenen Grautönen.
00:12:09: Mein HMI-Brain hat sofort angefangen zu arbeiten und sich überlegt, was kann er noch damit machen?
00:12:14: Man kann da mit Informationen nach draußen transportieren.
00:12:18: Zum Beispiel den Blinkervergrößern verstärken.
00:12:21: Ich kann da anzeigen Ja ich halte jetzt an der roten Ampel an.
00:12:26: Ich habe die rote Ampel gesehen und eine höhere Automatisierungsstufe habe.
00:12:32: Ich kann auch Werbung darauf einblenden, was auch immer?
00:12:36: Also traditionell ... waren HMIs ausschließlich für Fahrer und Passagier gedacht, mit der Automatisierung.
00:12:44: Entsteht ja auch das Bedürfnis mehr-und-mehr... ...mit der Umwelt zu kommunizieren, also den Kommunikation zwischen Fahrzeugen und Umwelt aufzubauen.
00:12:53: Und da kommen dann halt eben die vermirbeschriebenen externen HMI's ins Spiel.
00:12:59: Also Lichtbänderprojektion, Displays oder eben dieser I-Inghörfolien, die auf der Fahrzeugausenseite Informationen weitergeben.
00:13:10: Da haben wir heute den Linker, da haben wir einen Bremslichter, die sind schon Elemente da aber das auf einer neuen Komplexitätsstufe.
00:13:17: Also das Fahrzeug kommuniziert dann nicht nur nach ihnen sondern auch nach außen und damit erweitert sich die Zielgruppe des HMI Fundamental.
00:13:25: Also Nutzer sind nicht mehr, Nutzer und Nutzerinnen sind nicht länger ausschließlich die Insassen des Fahrzeugs.
00:13:31: Potenzieller Nutzer & Nutzerin werden alle Verkehrsteilnehmer im gesamten Umfeld.
00:13:38: Also aus einem Human Machine Interface wird ein, ich möchte es mal Human Mobility Interface oder Human Environment Interface nennen.
00:13:47: Das dritte Level der Verflüssigung ist dann die Verflüßung in andere Geräte hinein.
00:13:52: also das HMI verlässt das Fahrzeug vollständig.
00:13:57: Wir können heute schon fast jede und jeder von uns hat auf seinem Handy, auf seinem Smartphone ein App, mit der er aufs Auto oder sie auf das Auto zugreifen kann.
00:14:09: Da kann ich dann gucken wie viel ist der Laderzustand der Batterie?
00:14:14: Wie viel Sprit habe ich noch im Tank?
00:14:16: Ich kann vielleicht auch das Auto blinken oder hupen lassen.
00:14:19: Klimaanlage vorprogrammieren... Das ist alles heute schon Standard!
00:14:27: Ich kann auch inzwischen Navigationsziele auf dem Mobiltelefon vorausplanen und ans Fahrzeug übertragen.
00:14:33: Ich kann Wartungsinformationen auf meinem Tablet oder meinem Heimcomputer sehen.
00:14:38: Also all das ist es möglich!
00:14:41: Das heißt, die Kernnutzererfahrung bewegt sich aus dem Fahrzeug heraus und verteilt sich über mehrere Geräte hinweg.
00:14:50: Also dass das Fahrzeug HMI endet nicht mehr an der Fahrzeugtür Es beginnt morgens am Smartphone, es setzt sich während der Fahrt im Fahrzeug vor und wird später auf einem Tablet- oder Computer abgeschlossen.
00:15:02: Das wäre jetzt mal so ein einfaches Szenario.
00:15:06: Das Fahrzeug wird damit zu einem Knotenpunkt innerhalb eines größeren digitalen Ökosystems.
00:15:13: Die eigentliche Herausforderung ist, auch hier wieder Orchesterierung statt einzelner Interaktionsoberflächen.
00:15:21: Wir schaffen uns mit Liquid HMIs enorme Möglichkeiten.
00:15:25: Informationen können dort erscheinen, wo sie aktuell am meisten Nutzen stiften.
00:15:30: Funktionen können über unterschiedliche Kanäle zugänglich gemacht werden und Nutzer erhalten mehr Flexibilität als jemals zuvor.
00:15:38: Gleichzeitig steigt die Komplexität dramatisch an!
00:15:44: Wenn Informationen auf beliebigen Displays erscheiden können wenn Funktione über unterschiedlichen Modellitäten verfügbar sind und wenn die Interaktion über zahlreiche Geräte verteilt wird entsteht eine zentrale Herausforderung Wie sorgen wir als HMI Designer dafür, dass das Gesamtsystem für den Menschen verständlich bleibt?
00:16:08: Dazu kommt und es ist eine Sache die die Autoindustrie nicht so richtig zugibt aber im tiefsten Innern doch hast.
00:16:16: Wir verlieren das Wissen über Fahrer oder Fahrerin.
00:16:21: Früher kannten wir relativ genau die umgebung, die sitzhaltung.
00:16:26: Wir wussten wie laut es in so einem fahrzeug ist.
00:16:28: Wie kann die lichtbedingungen?
00:16:30: Ja und das geht zu dem follow an ich weiß nicht wenn jemand mit einem smartphone Sein sein auto öffnen möchte.
00:16:39: Es ist eine laute oder leise umgebungs.
00:16:41: Also kann ich mich auf pieptöne verlassen beim hma oder kann ich das nicht?
00:16:46: Genau da liegt einer der man sich größten Herausforderung für automotive.
00:16:50: hma ist in den nächsten jahren.
00:16:54: Wir werden also in Zukunft nicht mehr einzelne Displays, einzelne Sprachassistenten und einzelne Apps haben.
00:16:59: Sondern wir werden die Fähigkeit entwickeln müssen ein verteiltes Ökosystem von Interaktionsmöglichkeiten so zu orchestrieren dass es für den Menschen konsistenzvorhersagbar und vertrauenswürdig bleibt.
00:17:17: Gut, Sommer zum ersten Punkt Liquid HMIs.
00:17:24: Machen wir den nächsten Schritt rein in ein echtes Ökosystem.
00:17:28: Also die Verflüssigung, wie Sie gerade beschrieben haben ist ein Teil einer deutlich größeren Entwicklung.
00:17:33: Die eigentliche Transformation besteht darin dass das Fahrzeug seiner Rolle als eigenständiges System verliert und stattdessen zu einem Bestandteil eines umfassenden digitalen Ökosesystems wird.
00:17:48: also wir sehen das Ende des isolierten Fahrzeugs.
00:17:50: Bis weit in die neunziger Jahre war das Fahrzeug eine Insel der Glückseeligkeit.
00:17:58: Da hatte ich meine Ruhe, da konnte ich die Tür hinter mir zumachen und keiner konnte mich erreichen.
00:18:02: Fertig aus!
00:18:05: Das ist dann mit dem ersten Bluetooth oder den ersten... Den ersten Möglichkeiten, ein Smartphone oder ein Handy an das Fahrzeug anzuschließen, begann das Ende dieser Insolierung.
00:18:20: Also diese viele Jahrzehnte laufen.
00:18:21: die Autarkie des Autos ist dann verloren gegangen und in den Zeiten davor Navigation, Radio, Klimatisierung, Nutzerkennung fand alles innerhalb klar definierter Grenzen statt.
00:18:39: Es war alles am Immumsauto Nach mal eine Zugangsberechtigung, da hatte ich einen Schlüssel und dann war der mechanisch oder elektronisch mit Funk oder ohne Funk.
00:18:48: Aber es war alles am und im Umstandsfahrzeug Und die Mensch-Fahrzeuginteraktion begann mit dem Einsteigen und endete mit dem Aussteigen.
00:18:59: Diese Grenzen verschwinden zu nehmen.
00:19:01: Wir planen Routen auf dem Smartphone bevor wir zum Fahrzeug laufen.
00:19:04: Wir überprüfen den Ladezustand des E-Fahzeugs vom Sofa aus.
00:19:08: Wir lassen das Fahrzeug im Winter vorklimatisieren Wir erhalten Wartungshinweise auf dem Computer im Büro.
00:19:17: Also wir verlieren diese Interaktion direkt im Fahrzeug, das heißt also wir haben einen Schiff des Paradigmas von wie gestalt ich die Interaktionen im Fahrzeuge hinzu?
00:19:29: Wie gestalten wir die Interakktion innerhalb eines vernetzten Mobilitäts-Ökosystems?
00:19:36: Eine der größten Herausforderungen besteht darin dass Entwickler häufig in Produkten denken.
00:19:42: Kann ich niemandem vorwerfen, das ist so und Firmen denken in Produkten.
00:19:46: Die Stellenprodukte verdienen Geld mit Produkten und deswegen denken die Entwickler... ...in diesen Produkten.
00:19:54: Nutzer denken eher in Aufgaben In Use Cases.
00:19:57: Ich würde dieses und jenes lösen.
00:19:59: Ich will das machen.
00:20:00: Ich würde von A nach B fahren und würde vorher dann schon mal eingeben wo ich hin will.
00:20:04: Use Caces die wir da entsprechend haben.
00:20:07: Für einen Fahrzeughersteller existieren Smartphone-App, Fahrzeug, Display, Webportal als separate Systeme mit unterschiedlichen Entwicklungsteams, unterschiedlichen Zulieferern, unterschiedliche Entwicklungspartnern, unterschiedlich Roadmaps und das ist halt eben dann auch in Richtung HMI kritisch teilweise unterschiedlicher Designsprachen.
00:20:27: Für Nutzer existieren diese Grenzen nicht.
00:20:30: also ein Nutzer eine Nutzerin möchte einen Ziel eingeben einen Termin erreichen einen Fahrzeugladen einer Reiseplan irgendwann ankommen Und wie ich das genau mache, ist am Ende zweitrangig.
00:20:45: Machen wir es mal konkret an Beispiel in Navigation.
00:20:49: Die Reise beginnt am Frühstückstisch Das Ziel wird auf dem Smartphone recherchiert.
00:20:54: Wo muss ich eigentlich hin?
00:20:55: Wo sitzt genau der Kunde?
00:20:56: Wo ist da ja die Verhandeneingang zu dem ich hin muss?
00:20:59: Wird abgespeichert Im Fahrzeug wird die Route automatisch übernommen.
00:21:03: Nach der Ankunft werden die Parkinformationen auf der Smartwatch angezeigt, da kann ich dir meinen Parkplatz mit bezahlen.
00:21:11: Und am Ende kriege ich dann über eine App oder eine E-Mail oder ein Webportal die Rechnung bezahlen.
00:21:19: paar Tanken und Laden kann ich auch alles über das Ökosystem abwickeln.
00:21:24: Aus Nutzersicht ist es eine Aufgabe.
00:21:28: Ich möchte gerne zu meinem Kunden mein Autor dort abstellen und dort einen Termin machen aus technischer Sicht, also in zahlreichen Geräte, Plattformen und Dienste beteiligt.
00:21:37: Das ist die eigentliche Herausforderung moderner HMI-Ökosysteme.
00:21:42: Der klassischen Automobil wäre das Fahrzeug des Zentrum der Interaktion.
00:21:47: In Zukunft wird das Fahrzeuge zu einem Knotenpunkt innerhalb eines größeren Netzwerks zusammen mit Smartphones, Tablets, Smartwatches, Computer Vielleicht auch Smart-Home-System, definitiv Ladeinfrastruktur, Navigations-, Mobilitätsdienste.
00:22:09: Eventuell auf Flottenmanagementsysteme, KI-basierte Assistenten – all das läuft im Use Case zusammen.
00:22:18: aber in der Technologie ist es verteilt auf diverse Instanzen und mit diesem Ansatz wird das Fahrzeug Teil eines digitalen Alltags, der weit über die reine Mobilität hinausgeht.
00:22:34: Der Nutzer erlebt keine einzelnen Systeme mehr, sondern er erlebt einen Zusammenhängenservice.
00:22:42: Damit wird Konsistenz zur Schlüsselaufgabe.
00:22:44: mit zunehmender Vernetzung verschiebt sich die Verantwortung von HMI Designern.
00:22:49: Früher bestand die Herausforderung daran, einzelne Bildschirme-Interaktions-Elemente zu gestalten.
00:22:54: Heute muss ich sicherstellen dass ein Nutzer bei unterschiedlichen Geräten hinweg ein konsistentes Erlebnis erhält.
00:23:01: Da gibt es jetzt nicht nur um Farben, Icons, Designspreuchern, Schriftarten usw.
00:23:07: Wichtiger sind Fragen wie werden Informationen überall gleich dargestellt?
00:23:10: Sind Informationen auf allen Geräten logisch organisiert?
00:23:14: Bleiben meine mentalen Modelle erhalten?
00:23:17: Werden Nutzer und Nutzeren nicht gezwungen für jedes Gerät eine neue Interaktionslogik zu erlernen?
00:23:24: Die die Herausforderung ähneln dabei weniger den klassischen Fahrzeugdesign als dem Design großer, komplexer Software-Plattform.
00:23:34: Wenn wir jetzt auch noch die Entwicklung hin zum Softwaredefine wie Hickel mit reinnehmen, dann beschleunigt sich dieser Wandel noch.
00:23:43: Also früher hat hardware die Möglichkeiten definiert heute entstehen neue Funktionen zunehmend durch Software.
00:23:52: Dadurch Da wird das HMI dynamischer, updatefähiger Personalisierbar.
00:23:56: Also Software-defined Vehicles werden in Zukunft sich ähnlich verhalten wie ein Smartphone wenn man eben schnell einen App Update reinkommt oder eine neue App Version runter.
00:24:07: Oder ich mir nur App dazu lade.
00:24:09: Das sind Dinge die werden in der Zukunft in Fahrzeugen kommen und damit steigt die Gefahr von Inkonsistenz.
00:24:18: Ich saße mein Vorlesung auch immer, wenn ihr euren Nutzer wirklich in den Wahnsinn treiben wollt dann macht euer HMI inkonsistent.
00:24:26: Alles verhält sich in unterschiedlichen Situationen ein bisschen anders.
00:24:29: alles ist so ein bisschen.
00:24:31: ja mal ist der Button für zurück oben links, man ist da unten rechts, man isst er blau und grün und damit kriegt ihr jeden Nutzer jede Nutzerin sofort an die Grenze seines oder ihres seiner oder ihrer Kapazität.
00:24:49: Also ein Fahrzeug, was sich nach jedem Over-the-Air Update anders verhält.
00:24:54: Mag technisch modern sein?
00:24:56: Für den Nutzer kann das erhebliche Unsicherheiten in Konsistenzen Ablenkungen erzeugen.
00:25:05: Die Aufgabe zukünftiger HMI Teams wird deshalb nicht nur daran bestehen neue Funktionen zu entwickeln sondern auch Stabilität und Vorhersagbarkeit innerhalb eines sich ständig verändernden Systems sicherzustellen Und vielleicht ist das der wichtigste Perspektivwechsel überhaupt.
00:25:24: Die Autoindustrie hat über Jahrzehnte Fahrzeuge gestaltet, die nächste Generation von HMI-Experten wird Erlebnisse gestalten.
00:25:34: Es steht nicht das Display im Mittelpunkt oder nicht die Smartphone App und nicht das Sprachsystem sondern die gesamte Nutzerweise über alle Geräte, über alle Kanäle, alle Touchpoints, alle Berührungspunkte hinweg.
00:25:50: Am Ende interessiert sich der Nutzer nicht dafür, welches System eine Funktion bereistellt oder auf welchem Bild schon mal eine Information erscheint.
00:25:58: Er oder sie möchte das Ziel erreichen.
00:26:01: Einfach effizient ohne die Reimungsverluste.
00:26:06: Genau da liegt jetzt sowohl die Gefahr als auch das Potenzial von HMI-Ekosystemen – also nicht immer mehr Displays und Funktionen sondern die Entwicklung der Fähigkeit unterschiedlichste Geräte, Dienste, Interaktionsformen zu einem nahtlosen Gesamtsystem genannt Erlebnis an einer Nahtlose gesammten User Experience zu verbinden.
00:26:31: Und das Fahrzeug der Zukunft wird nicht länger der Mittelpunkt des Nutzererlebnisses sein.
00:26:35: es wird ein wichtiger aber eben nur noch ein Teil eines deutlich größeren digitalen Ökosystems sein.
00:26:47: Kommen wir zum dritten Punkt Wem gehört denn das HMI jetzt eigentlich?
00:26:51: Wenn ich ein Smartphone App habe, die von Firma A programmiert wird.
00:26:54: Die auf einem Smartphone von Firma B läuft und ich hab einen Fahrzeug von Firma C. Wem gehört das HMI?
00:27:03: Wem geht der Kunde?
00:27:05: Wim gehören die Daten?
00:27:07: Wie läuft die Personalisierung?
00:27:09: Wie wird dann meine digitale Identität in diesem Ökosystem repräsentiert?
00:27:19: Grenzen zwischen Fahrzeug, Smartphone und Cloud anderen Geräten verschwimmen immer mehr.
00:27:23: Und je stärker sich diese Ökosysteme entwickeln, desto wichtiger wird eine Reihe von sehr grundlegenden Fragen.
00:27:31: Wem gehört das Algemei?
00:27:32: Den Fahrzeug dem Hersteller, dem Smartphone oder gehört es dem Nutzer selbst?
00:27:40: Ich habe auf diese Frage keine Antwort aber die Antwort auf diese frage wird maßgeblich bestimmen wie die Mobilität der Zukunft aussieht.
00:27:50: Viele Jahre, bis vor, sagen wir mal, fünfzehn Jahren waren Fahrzeuge weitgehend statische Produkte.
00:27:57: Und dann kam die Zeit wo es dann Software Updates in der Werkstatt über Kabel gab.
00:28:02: Da war dieses Statische eines Fahrzeugs weggenommen.
00:28:05: also war halt üblich ich habe ein Fahrzeug gekauft, hab's beim Händler mitgenommen und... Dann war das so!
00:28:12: Klar, ich hatte ein paar neue Reifen, neue Felgen aufmachen können, aber im Kern ist ein Fahrzeug so geblieben wie es war.
00:28:19: Die Zeiten sind definitiv vorbei.
00:28:24: Das hat ja den Vorteil, alle Einstellungen wurden im Fahrzeug gespeichert von Sitzpositionen, Spiegelkonfigurationen, Radiosender... Alles gehörte zum Auto, war alles Teil des Autos.
00:28:34: Wenn es also wechselte begann wieder bei Null und mit der Digitalisierung verändert sich dieses Prinzip grundlegend.
00:28:42: Also immer mehr Einstellung wandern in die Cloud und werden an eine digitale Identität transferiert.
00:28:49: Der Nutzer nimmt seine Präferenzen mit, unheimlich davon welches Fahrzeug er gerade nutzt.
00:28:54: Ich merke das selber immer wieder wie angenehm es ist wenn ich einen Mietwagen einsteige und dort Apple CarPlay aktiviere.
00:29:03: Und ich habe dann meine Playlists und ich hab dann meine Ziele, meine letzten Ziele.
00:29:06: Ich habe die ganzen Ziele aus alles so wie es im Fahrzeug davor war.
00:29:11: Ja?
00:29:11: Ich habe also meine Identität, Teil meiner Identität digital mitgenommen Und es kann darüber hinausgehen in den Bereitsitzpositionen bevorzugte Navigationskarten, Ansichten Spracheinstellungen, Entertainment-Angebote.
00:29:31: Wie sind die Fahrerassistenzsysteme konfiguriert?
00:29:34: Es könnte in Zukunft alles automatisch verfügbar sein wenn ich mich als Nutzer im neuen Fahrzeug anmelde.
00:29:46: Der entscheidende Wandel ist damit dass sich die Personalisierung vom Fahrzeug löst und mit den Menschen mitgeht.
00:29:55: Das ist einer der Punkte an dem sich der Fokus des HMI-Designs komplett verschiebt, das Fahrzeug wird weniger zum Besitzobjekt als mehr zu einer Plattform die sich an den jeweiligen Nutzerinnen anpasst.
00:30:09: Also die Zukunft gehört nicht im Fahrzeug also in den eventen sondern weite Teile werden auf den Menschen transferiert und auf die digitale Identität des Menschen.
00:30:23: Dieser Gedanke gewinnt durch neue Mobilitätskonzepte an Bedeutung.
00:30:29: Das viele Menschen haben heute ein eigenes Fahrzeug, dazu vielleicht noch einen Wagen aus der Firmenflotte immer mal wieder ein Mietwagen dann auch mal ein Carsharing-Fahrzeug, Ridehailing, Robotaxis und so weiter.
00:30:40: öffentliche Verkehrsmittel kommen da auch mit rein.
00:30:42: all das ist Ja mobilitätsmix den wir ja auch leben gerade in großen Städten.
00:30:51: Und als Nutzersicht ist es definitiv nicht sinnvoll, jedem dieser Systeme wieder bei Null beginnen zu müssen.
00:30:59: Und daraus entsteht die Vision einer persönlichen Mobilitätsidentität – also eine Identität, die den Nutzer durch unterschiedliche Fahrzeuge anbieter Mobilitätersformen, Use Cases und Kontextes begleitet.
00:31:14: Also das Fahrzeug erkennt nicht nur oder ist irgendein Fahrer, sondern auch ein Menschen.
00:31:20: Er kann den Menschen mit seinen Gewohnheiten, Präferenzen, Bedürfnissen, aktuelle Situation.
00:31:25: All das kann mit einfließen.
00:31:28: Ein kleine Fußnote hier in KI wird diese Entwicklung erheblich beschleunigen.
00:31:32: Während heutige Systeme vor allem gespeicherte Einstellungen verwalten können zukünftige HMIs situativ reagieren.
00:31:40: Dass das Fahrzeug lernt über die Zeit und es nicht nur das Fahrzeuge sondern auch eine digitale Identität auf dem Smartphone oder woher immer sie gespeicher ist lernt welche Informationen relevant sind, welche Interaktionswege ich bevorzuge.
00:31:55: Wann ich welche Unterstützung erwarte?
00:31:58: Wann... Ich keine Unterstützung erwartete!
00:32:01: Wann das System sich zurückhalten
00:32:02: sollt?!
00:32:02: Also kann ja sein dass er nutzt nach einem morgens wenn er da sie noch frisch ist eine andere Interaktion Form bevorzugt als ein langer Arbeitstag und Fahranfänger benötigen anderen Unterstützungen als Vielfahrer.
00:32:16: Geschäftsreisen haben andere Erwartungen als einer Familie auf Urlaubsfahrt Wo es die gleichen Menschen sind.
00:32:23: Und Personalisierung kann dadurch dynamisch werden.
00:32:27: Das HMI passt sich nicht nur an die Person, sondern auch den Nutzungskontext.
00:32:35: Dadurch entstehen neue Herausforderungen rund um Themen wie Transparenz, Datenschutz und Vertrauen.
00:32:42: Nutzer müssen jederzeit verstehen können warum ein System bestimmte Entscheidungen trifft oder bestimmte Informationen priorisiert.
00:32:52: Der eigentliche Wettbewerb findet nicht mehr im Fahrzeug statt und jetzt wird es richtig strategisch.
00:33:00: Sobald digitale Identitäten und personalisierte Dienste zum zentralen Bestandteil des Nutzererlebnisses werden, stellt sich zwangsläufig die Frage wer kontrolliert den Zugang zum Nutzer?
00:33:13: Und traditionell früher lag diese Beziehung definitiv bei den Fahrzeugeherstellern.
00:33:18: Es war immer klar uns gehört der Kunde.
00:33:22: so lange wie ich Wenn der Autoindustrie unterwegs war, bis vor eben so zehn, fünfzehn Jahren war immer die Aussage.
00:33:29: Der Grund gehört uns.
00:33:31: Also wenn ein Fahrzeug kaufte, trat automatisch eine Beziehung mit dem jeweiligen OEM ein.
00:33:36: Ich war dann halt eben Mercedes-Kunde, ich war BMW Kunde, Porsche, Audi, Toyota... ...ich war Wasserrömerkunde!
00:33:43: Mit der Digitalisierung und den Software, die verhalten Vehikeln, sondern auch mit der digitalen Identität verändert sich dieses Machtgefüge erheblich.
00:33:53: Also viele Nutzer interagieren heute deutlich häufiger als mit ihrem Fahrzeug, eigentlich fast alle.
00:34:01: Und bezahlreiche Menschen ist das Smartphone längst zum primären Interface ihres gesamten digitalen Lebens geworden und genau hier treten neue Akteure auf dem Plan.
00:34:11: Die Autoindustrie befindet sich zunehmend in einem Spannungsfeld zwischen Fahrzeugherstellern und großen Technologieunternehmen.
00:34:19: Auf der einen Seite stehen die OEMs, ihre Markenidentität, ihre Kundenschnittstelle und ihre Geschäftsmodelle schützen möchten.
00:34:27: Auf der anderen Seite stehen Unternehmen wie Apple oder Google, die bereits heute zahlreiche Bestandteile unseres digitalen Alterskontrollieren, Calendar-Kontakte, viel Navigation, die gesamte Kommunikation, viel von Entertainment, Persönlichassistenten, digitale Identitäten – all das ist ja gar nicht originär bei den Fahrzeugkehrstellen untergebracht!
00:34:49: Ja und viele der genannten Dietze begleiten Nutzer den gesamten Tag, lange bevor sie überhaupt ein Fahrzeug betreten.
00:34:56: Aus Sicht dieser Plattformanbieter ist das Fahrzeug ein weiterer Touchpoint, einen weiteren Kontaktpunkt innerhalb ihres bestehenden Ökosystems Und aus Sicht der Fahrzeughersteller ist genau das die eigentliche Bedrohung Denn wer Nutzerschnittstellen kontrolliert, kontrolliert langfristig auch Daten, Dienste, Kundenbeziehung und Umsatzpotenziale.
00:35:21: All das verschiebt sich gerade die Ownership der Besitz.
00:35:27: Und der Konflikt um Systeme wie Apple CarPlay oder Automotive ist deshalb aus meiner Sicht weit mehr als eine technische Diskussion.
00:35:34: Ich denke da werde ich noch mal eine Episode zu machen.
00:35:39: Dieser Konflik des Ausdruck eines grundlegenden Machtkämpfes.
00:35:42: Die entscheidende Frage ist, wem gehört die Nutzerbeziehung?
00:35:46: Da geht es nicht ums Display.
00:35:47: Da geht's nicht um die App!
00:35:49: Da geht das nicht um den Sprachassistenten.
00:35:51: Es geht um die zentrale Beziehung zum Nutzer und zur Nutzerin.
00:35:58: Die Autoindustrie hat über Jahrzehnte gelernt Fahrzeuge zu entwickeln.
00:36:01: Sie sind verdammt guter drin.
00:36:04: Die nächste große Herausforderung besteht darin digitale Ökosysteme zu gestalten in denen sich Menschen dauerhaft aufgehoben und verstanden fühlen.
00:36:16: Dabei könnte sich einer der wichtigsten Fragen der kommenden Jahre als relativ einfacher weisen, wird sich der Nutzer künftig primär als Kunde oder Kundin eines Fahrzeugherstellers verstehen?
00:36:30: Oder als Nutzer eines digitalen Ökosystems?
00:36:36: Ich habe da eine Idee davon.
00:36:39: aber egal wie die Antwort aussieht sie wird nicht nur die Zukunft von Automotive Engine My Spring.
00:36:45: Sie wird darüber entscheiden, welche Unternehmen künftig die Regeln im Mobilitätsmarkt bestimmen.
00:36:52: und am Ende kann ich mir auch vorstellen dass die Zukunft weder bei den OEMs noch bei den großen Technologieunternehmen liegt.
00:37:01: aus meiner Sicht ist vielleicht der nächste Evolutionsschritt den Menschen selbst zum Mittelpunkt des Systems zu machen also nicht das Fahrzeug nicht das Smartphone nicht die Cloud sondern die individuelle digitale Identität des Nutzers, die komplett in Hand von Nutzer oder Nutzeren liegt.
00:37:24: Die dort vertrauensvoll gestaltet werden kann.
00:37:30: Erst wenn sich HMR ist konsequent um den Menschen organisieren und nicht um einzelne Geräte, Plattformen, Funktionssysteme dann kann das Versprechen eines wirklich nahtlosen Mobilitätserlebnisses eingelöst werden.
00:37:44: Die wichtigste Schnittstelle der Zukunft ist weder das Fahrzeug noch das Smartphone.
00:37:49: Es ist die digitale Identität des Menschen, die das gesamte Ökosystem miteinander verbindet.
00:38:02: Kommen wir zum Schluss!
00:38:04: Wir sind durch das Thema Liquid-HMI und Multi Device Experiences digitale Identitäten vernitzte Öko Systeme durch.
00:38:12: es wird deutlich dass die eigentlich Herausforderung in der Zukunft nicht den einzelnen Technologien legt.
00:38:19: Die Automobilindustrie diskutiert gerne über neue Displays, Sprachassistenten, KI-Funktionen, Apps, External HMIs doch keine.
00:38:27: Dieser Technologien schafft es für sich alleine ein Mehrwert.
00:38:34: Genau wie bei der Multimolarität die ich vor letzte Woche besprochen habe liegt der Schlüssel nicht in der Auswahl einzelner verfügbarer Optionen, einzelne verfügbare Technologin sondern in der intelligenten Orchestrierung.
00:38:51: Und die Frage lautet daher nicht, ob eine Information auf dem Head-Up Display im Center Screen neben einem Smartphone oder einer Smartphones dargestellt werden kann.
00:39:00: Die Frage lautet... Es geht nicht darum möglichst viele Funktionen an digitales Ökosystem zu integrieren.
00:39:21: Entscheidend ist, dass sich dieses Ökosesystem für Nutzer oder Nutzerin wie ein zusammenhängendes verständliches vertrauenswürdiges System anführt.
00:39:32: Die Zukunft des Automotive HMI wird deshalb nicht durch einzelne Displays neue Modernitäten oder weitere Software Features entschieden.
00:39:40: Sie wird durch die Fähigkeit bestimmt all diese Elemente zu einem nahtlosen Gesamterlebnis verbinden.
00:39:48: Der nächste große Innovationsschritt ist nicht die addition weiterer Technologien, sondern ihre sinnvolle Koordinationen.
00:39:58: Die besten HMR-Ökosysteme werden nicht in ihren Seinen die meisten Funktionen bieten.
00:40:05: Es werden die in ihren seien und ihre Funktion so orchestrieren dass der Mensch sie als Technologie kaum noch warme War's für heute!
00:40:19: Ich bedanke mich dafür, dass du Zeit mit mir verbracht hast.
00:40:23: Du hast etwas für dich getan was dir keiner mehr nehmen kann.
00:40:26: Für einen weiteren Austausch findest du mich auf LinkedIn und auf meinen Webseiten www.peter-rösker.com oder unter www.beyond-hmi.de.
00:40:42: Bis zum nächsten Mal, pass auf dich ja auf und bleibt gesund.