00:00:04: Herzlich Willkommen zum Ancient Technik Podcast.
00:00:06: Dieser Podcast ist für alle, die Technologie entwickeln, vertreiben oder nutzen.
00:00:12: Für Alle, die immer mal wieder das Gefühl haben, dass Technologie sie überrumpelt oder beherrscht.
00:00:17: Für alle, Die verstehen wollen was Technologie mit uns macht und wie wir unser Leben zurückbekommen.
00:00:23: Dieser podcast ist für die, die technologie sexy machen wollen.
00:00:27: Alli Produkteentwickler Designer UXUI Profis Produktmanager CTOs CEOs Und Hallo, hallo und herzlich willkommen zu dieser Folge des Mensch-Technik-Post.
00:00:54: Ich hatte es ja letztes Mal schon angekündigt dass ich vor der Sommerpause nochmal eine kleine Zusatzfolge machen werde nämlich diese die jetzt hier gerade bei dir läuft Zum thema car hmi.
00:01:12: Es ist die letzte folge vor der sommerpause.
00:01:14: ich werde mich schätzungsweise ende september anfang oktober wieder zurück melden nach ja Wahrscheinlich deinem sommerallab vor meinem sommeralab.
00:01:27: anyway Ich werde Die übliche sommer Pause einlegen.
00:01:33: und Ja heute noch mal.
00:01:35: Thema car HMI?
00:01:41: hat letzte Woche in Berlin stattgefunden, ist nach wie vor die Nummer eins unter den Veranstaltungen zum Thema Automotive für HDMI.
00:01:54: Viele Leute da je öfter ich hinkomme desto mehr wird es auch so eine Art Familien treffen.
00:01:59: man sieht sich wieder und diskutiert man redet miteinander also ja relevanten Leuten vor Ort viele spannende Firmen vor Ort.
00:02:11: Also immer noch egal was ich jetzt in den nächsten zwei drei Minuten erzählen werde, die Top Veranstaltung zum Thema.
00:02:22: Vorab zwei Dinge.
00:02:26: Es ist etwas sehr Ulkiges passiert.
00:02:28: Ich war ursprünglich als Speaker für die Eröffnungskinot engagiert und für mich natürlich eine sehr wichtige und spannende Angelegenheit auch so eine zentrale Rolle zu spielen.
00:02:43: Ich habe dann, als ich angefangen habe mich vorzubereiten für die Keynote mal ins Programm reingeguckt und festgestellt dass ich auf einen anderen Slot verschoben worden bin.
00:02:54: Okay kann ich mit leben?
00:02:56: Also okay!
00:02:57: Ich hab dann aber zehn Tage vor der Veranstaltung vom Veranstalter eine E-Mail erhalten dass mein Slot gestrichen ist und ich natürlich sehr, sehr gerne als normaler Teilnehmer erscheinen dürfte.
00:03:12: Aber meine Keynote ist abgesagt.
00:03:17: Es wird dafür Gründe geben.
00:03:18: ganz klar Ich kenne diese gründe nicht.
00:03:21: das was mir eine E-Mail als Grund genannt worden ist Kann ich jetzt glauben oder kann ich nicht glauben?
00:03:28: Ich versuche das Ganze jetzt mal nicht persönlich zu nehmen aber ich finde es schon sehr sehr ulkig dass jemand, der doch seit einiger Zeit in dem Thema unterwegs ist.
00:03:41: Ich denke auch mal meine Kino sind jetzt nicht ganz komplett schlecht und neben der Kappe... ich bin auch regelmäßig angesprochen worden auf dem Event.
00:03:51: Hey!
00:03:52: Warum sprichst du nicht?
00:03:53: Was ist hier
00:03:54: los?!
00:03:56: Ich weiß es nicht Was los ist, was wirklich los ist.
00:03:59: Wie gesagt ich versuch das nicht persönlich zu nehmen.
00:04:02: We Connect wird entsprechende Gründe gehabt haben.
00:04:06: Ja zweiter Punkt es war an allen und Ecken und Enden dieses Events spürbar dass die Kohle knapp war ja dass das Budget offensichtlich für die Dinge die sonst passiert sind nicht ausgereicht hat.
00:04:26: Es war Ein Beispiel, es war ein... Es gibt dort einen Icebreaker.
00:04:34: Am Vorabend des ersten Tages gibt's den Icebreaker.
00:04:37: das ist so ein offenes Workshop-Format wo so eine Hand voll Leute drei vier fünf maximal einen sehr informellen lockeren offenen Workshop abhalten und am Ende die Teilnehmer mit einem Bier oder einem Glas Wein, oder einem Wasser in der Hand teilnehmen an einem Workshop und allen Workshops.
00:05:00: Es ist so ein sehr informelles lockeres Event gewesen.
00:05:05: Der hat ursprünglich früher mal einer externen Location stattgefunden vor vielen Jahren.
00:05:09: Da gab es dann neben die Getränken auch noch was zu essen.
00:05:12: Sovor eine Handvoll Jahre und drei vier Jahre ist das in die Konferenz location Das Titanic Hotel in Berlin, in der Chassee Straße verlegt worden.
00:05:23: In so einem Vorraum auch okay, da gab es dann nichts mehr zu essen und nur noch Getränke.
00:05:28: Dieses Jahr ist das kurzfristig abgesagt worden.
00:05:34: Sollte dann angeblich am ersten Konferenztag morgens um sieben oder dreißig stattfinden.
00:05:38: Ich habe aber irgendwo irgendjemanden gesehen, der einen Workshop gemacht hat.
00:05:41: Im Endeffekt hat er's nicht stattgefunden!
00:05:45: Dazu kam, dass auch das Konferenz-Dinner nicht mehr in einer externen Location stattfand, sondern in einem Ausstellungsbereich.
00:05:56: Was natürlich auch Sinn machen kann – auch für die Aussteller, dass da nochmal ein extra Event ist auf dem man Networking machen kann, auf denen sich die Ausstellungen präsentieren können.
00:06:05: Ich war selber nicht dort aber ich habe unabhängig voneinander von mehreren Leuten gehört.
00:06:11: Zu wenig Essen wie es essen gab nach fünf Minuten nichts mehr Ja.
00:06:16: und dann kam noch dazu, dass ursprünglich die car hma ja eine einzelne veranstaltung war.
00:06:22: Es waren letzten glaube zwei jahren war schon die in cabin sensen Sensing parallel dazu.
00:06:29: Und dieses Jahr wurde noch die software defined vehicles und die software define vehicles testing Mit dazugenommen.
00:06:40: Mein eindruck ist es wirkt so Als hätte der veranstalter ernsthafte Probleme und das tut weh dass.
00:06:50: das ist etwas was ich will sagen.
00:06:52: hey ja die gerade die car hmi aber auch die anderen konferenzen.
00:06:56: ich habe auf der software die file vehikels eine kino einmal gehalten.
00:07:00: ich hab auch für die inkeven sind schon workshops abgehalten wäre schade wenn diese sehr hochwertigen veranstaltungen nicht mehr stattfinden, aber ich habe bauchschmerzen.
00:07:14: irgendwie fühlt sich das ganze nicht wirklich gut an.
00:07:23: Nach diesen einleitenden Gedanken kommen wir zum Inhalt.
00:07:29: Jede Konferenz, auch jede Carage My hat so ein Leitthema.
00:07:34: Ein Thema was so prominent ist, was stark diskutiert wird und In den vergangenen zehn Jahren ging es um solche Themen wie digitale Cockpits, immer größere Displays, Sprachassistenten.
00:07:49: KI kam dann auf multimodale Interaktion und irgendwie gibt's immer wieder neue Technologien die da auftauchen und ja aber auch mal sehr technologie getrieben das ganze.
00:08:09: Ich war jetzt irgendwelche revolutionär neuen Ideen, Interaktionsform vorgestellt worden.
00:08:15: Nicht weil irgendjemand jetzt das next big thing, die nächste große Sensation im Bereich Displays präsentiert hat.
00:08:24: Auch das Thema KI war omnipräsent aber nicht der unbedingte Traiber sondern ich hatte das Gefühl dass dieses Jahr was Grundlegendes passiert ist.
00:08:34: Ich hatte den Eindruck Die Branche vom Denken in einzelnen Interfaces, in einzelne Instanzen und in einzelner Interaktionsmodellitäten, dass sich die Branche davon verabschiedet.
00:08:47: Und das orchestrierte Nutzer-Erlebnisse mehr und mehr in den Vordergrund treten.
00:08:53: also Fahrzeuge sind nicht länger isolierte Produkte.
00:08:57: sie entwickeln sich zu intelligenten Knoten innerhalb eines digitalen Ökosystems.
00:09:05: Da gehören dann Smartphones dazu, Clouddienste, digitale Plattform, KI-Agenten.
00:09:13: Und am Ende auch Nutzer und Nutzerin.
00:09:16: Das war aus meiner Sicht so die Kernbotschaft der CarHMI.
00:09:23: Lass uns ein bisschen einzelnen Einstellungen.
00:09:25: Die Displays sind nicht länger... die Innovation schlechthin, das ist schon seit einigen Jahren nicht mehr der Fall.
00:09:30: Die Curve-Displays so vor zehn Jahren war da mal eine Riesenaktion sind jetzt auch im Auto drinne.
00:09:36: also haben die die Zeiten in denen Automotive HMIs an Displaygrößen auf Lösungen visuellen Effekten gemessen wurden, die sind vorbei.
00:09:47: Es ging natürlich brauchen wir die Displays und natürlich spielen sie eine Rolle und natürlich sind ihre User Experience oder bedingbar.
00:09:52: aber den Innovationshub ist da nicht mehr so deutlich.
00:09:58: Da wurden auch neue Cockpit-Konzepte vorgestellt, schlankere Instrumenten, Displays und neue Displaytechnologien.
00:10:05: Es war irgendwie alles vorhanden eher evolutionär als revolutionär.
00:10:09: Die eigentliche Kerndiskussion hat sich verschoben.
00:10:14: die Frage wie sollten wir Informationen darstellen?
00:10:20: Spürt er eine geringere Rolle als die Frage, welche Informationen sollten Nutzer oder Nutzerin erreichen?
00:10:29: In welchem Kontext und über welchen Kanal.
00:10:34: Das ist aus meiner Sicht ein tiefgreifender Wandel auch im Denken Mindset in der Einstellung der Industrie.
00:10:42: Also das Zentrum des Cockpit ist nicht länger ein Zentrum der Nutzererfahrung.
00:10:47: Ja, das Cockpit wird zu einem Touchpoint innerhalb eines größeren digitalen Ökosystems.
00:10:57: Der Begriff Orchestrierung tauchte während der gesamten Konferenz immer, immer wieder auf.
00:11:02: Ja?
00:11:03: Orchestrierungen hier, Orchestrierungs da, Orchestrieren dort... ich nutze den auch!
00:11:06: Ich habe ihn auch mehrfach schon in diversen Folgen hier intensiv diskutiert.
00:11:13: Also welche Touchpoints haben wir?
00:11:14: Wo treten Menschen mit der Technologie und mit der Fahrzeugtechnologie in Interaktion, auf welchen Modalitäten?
00:11:22: per Sprache, per Geste, per Touchscreen... Wie sieht denn so eine Gesamt-Customer Journey aus?
00:11:31: über längere Zeiträume hinweg, über mehrere Instanzen hinweg oder verschiedene Orte hinweg?
00:11:38: Welche unterschiedlichen Rollen Spielen Nutzer und Nutzerin.
00:11:44: Welche Digitalienste sind eingebunden?
00:11:45: Welche Rolle spielt künstliche Intelligenz?
00:11:49: Das sind die Themen, die aus meiner Sicht gerade jetzt auf der Carriage einmal sehr stark in den Fokus gerückt sind.
00:11:56: Und am Ende kreist das alles um dieselbe Frage Wie koordinieren wir diese immer komplexer werdenden Systeme so dass sie sich für den Menschen natürlich einfach intuitiv anfühlen?
00:12:13: Damit kommen wir dann zur nächsten Evolutionsstufe des HMIs, das Human Machine Interface.
00:12:17: Der Menschmaschinen-Schnittstelle im Fahrzeug.
00:12:22: Wir haben uns jahrelang völlig zu recht darauf konzentriert, Interfaces zu gestalten.
00:12:28: Heute müssen wir die Interaktion über mehrere Instanzen und mehrere Systeme über mehrere HMI Hardware Komponenten hinweggestalten Und der nächste Schritt wird dann sein eine vollständige Experience zu orchestrieren, also die alle miteinander zum Spielen zu bringen.
00:12:50: Wenn man das Bild des Orchesters nimmt ... wenn einer ein Violinist der Meinung ist er muss ganz besonders crazy sein und nach vorne treten dann wird dieses Orchester nicht funktionieren sondern es funktioniert nur dann wenn jede und jeder Musikerin in diesem Kontext den oder sein, oder ihre Rolle korrekt spielt.
00:13:16: Ja genau so sehen wir jetzt die vielen Instanzen das Smartphone, die smartwatch Zuhause PC Macbook andere Displays die waren und dann eben auch die diversen modalitäten im Fahrzeug Die zu einem Ganzen zusammenzufügen was ein harmonisches Wunderbares, schönes einfach zu nutzen das Endergebnis liefert.
00:13:44: Das heißt also die Herausforderung besteht nicht mehr nur darin in die Interaktionsmilität hinzuzufügen und sie bereitzustellen, sie einzeln zu designen sondern die Herausforderungen bestehen darin zu entscheiden welche Modalitäten nutze ich?
00:14:02: Welches Gerät nutze Ich?
00:14:05: Zu welchem Zeitpunkt nutze?
00:14:10: In welchem Kontext nutze ich welche Modalität und welches Gerät?
00:14:13: Für welchen Nutzer priorisiere ich welche Modernität.
00:14:20: Das beste HMI ist nicht das mit den meisten Funktionen, sondern es ist das was die Komplexität hinter einem Gesamtinteraktion verschwinden lässt.
00:14:35: Und in diesem Zusammenhang spielt dann auch die KI, die künstliche Intelligenz Eine Rolle.
00:14:42: Und KI geht jetzt hier weit über Themen wie JetGPT oder Cloth, Entropic, wie sie alle heißen die large language Models mit denen viele von uns sehr häufig zu tun haben.
00:14:53: es geht da weiter hinaus.
00:14:56: Die KI über die wir reden wird die Diskussion grundlegend verändern.
00:15:03: also Wir hatten viele Sprachassistenten oder haben Spielesprachassisten und dann auf der CES war auch die Soundhound Agentic AI für mich einer der absoluten Höhepunkte, weil ich dort wirklich mit Agenten, mit Sprachergenten interagieren kann.
00:15:19: Und es geht jetzt nicht nur darum das einzelne Befehle ausgeführt werden sondern dass KI-Agenten komplette Abläufe aus vielen einzelnen Schritten koordinieren und durchführen.
00:15:33: also der Mensch definiert das Ziel und die KI organisiert die einzelnen Schritte, die für die Zielerreichung notwendig sind.
00:15:42: Und dafür braucht die KI etwas was über das einfache Sprach einfachen Anführungszeichen ein einfaches Sprachverständnis in aus geht.
00:15:52: Die KI braucht Kontext.
00:15:55: Kontext ist king!
00:15:56: Kontext is das was... Die Zusammenhänge, wer ist da eigentlich?
00:16:00: Was ist es für ein Mensch und was für eine Situation befindet.
00:16:03: Der sich was in Ziele, Träume wünsche die dieser Mensch hat?
00:16:07: diesen Kontext der wird benötigt.
00:16:09: das heißt zukünftige Fahrzeuge müssen verstehen Wer ist denn unterwegs wohin geht die Reise?
00:16:18: Welche Dienste sind verfügbar und welche davon werden wirklich benötigte?
00:16:23: Was sind persönliche Präferenzen von Nutzer oder Nutzerinnen Und was passiert in der Umgebung?
00:16:31: Das wird am Ende dazu führen, dass die KI als KI überhaupt nicht mehr wahrnehmbar ist.
00:16:35: Sie wird zunehmend unsichtbar.
00:16:38: Die wichtigste Aufgabe wird am ende nicht darin bestehen mit den Menschen zu sprechen, ihnen zu bespaßen und Dialog zu führen.
00:16:44: Es wird auch dazugehören aber es wird nicht die Kernaufgabe sein.
00:16:48: Die Kernaaufgabe wird darin besteh'n immer komplexere Ökosysteme im Hintergrund zu orchestrieren.
00:16:58: Also die beste KI könnte am Ende genau jene sein, der Nutzer überhaupt nicht mehr wahrnimmt.
00:17:08: Und damit wird dann das Thema Human Center Design also menschzentrierte Entwicklung zu einem sehr, sehr strategischen Thema.
00:17:22: Aber viele Jahre Die letzten zwanzig-fünfundzwanzig Jahre, die ich jetzt in dem Thema dabei bin konzentrierte sich das HMA Design auf klassische ergonomischen Themen, Verreichbarkeiten und Sichtbarkeiten.
00:17:35: Auf Themen wie Lesbarkeit, Kontraste, Schriftgrößen, Eigengröße... Ja, all das sind so Themen, die da entsprechend immer mit reingespielt haben.
00:17:45: dann die klassischen Usability-Themen ISO zwei, neunzig, einundvierzig hundertzehn die Kriterien, die dort aufgezählt sind.
00:17:54: All das waren die zentralen Punkte.
00:17:57: Und versteht mich nicht falsch, diese Themen bleiben wichtig!
00:18:03: Auf der Karajamae tauchte aber immer wieder eine viel viel grundsätzlichere Frage auf.
00:18:10: Nämlich für wen gestalten wir denn eigentlich?
00:18:13: Für welchen Kontext gestalten wie eigentlich?
00:18:18: Wie zugänglich machen wir in Ajamae?
00:18:21: Das ging um das Thema Accessibility.
00:18:24: also ein Referentenduo berichtete dort über das RdHMI-Entwicklung für Nutzer mit eingeschränkten Möglichkeiten.
00:18:36: Also wäre klarer Aussage war, wenn es in einem HMI für jemanden mit eingenschränkter Sicht, mit eingerschränktem Handling, mit einengeschränkem kognitiven Verständnis funktioniert, funktioniert natürlich für alle anderen viel besser.
00:18:53: oder haben wir professionelle Anwender?
00:18:56: Es waren auffällig viele Vorträge von Firmen aus dem Bereich Landmaschinen, Nutzfahrzeige und professionelle Geräte.
00:19:08: Eine Referente sagte auch, niemand kauft sich einen Traktor oder Trecker einfach nur weil er Trecker haben will sondern das ist A eine Arbeitsmaschine und B es ist nacktes Gerät erst mal völlig nutzlos.
00:19:24: Ja, ich muss dann da halt ne Saat-Gutverteile hinten ran machen oder einen Düngerverspritzer oder ein Flug oder eine Ecke.
00:19:32: Damit hab' ich natürlich unterschiedliche Funktionen die damit drin sind.
00:19:37: Da war auch ein Nutzfahrzeughersteller da der noch sagte und dann müssen wir das Ganze irgendwie in so Szenarien einbinden wenn ich dann einen Schneeflug vorderlich habe.
00:19:47: Dann muss er den Schneeflukszenario entsprechend ablaufen.
00:19:51: Noch da wieder Das was in diesen Kontexten, diese hochprofessionellen Kontexte funktioniert.
00:19:56: In dieser extremen Flexibilität.
00:19:59: Weil jede dieser Maschinen, jeder dieser Anbauten natürlich andere Anforderungen hat, andere Interaktionen braucht, andere Informationen liefert, muss sich eine hohe Flexibilitäter reinbringen.
00:20:11: und das funktioniert dann auch in einem Picker-WHMI wenn ich da neue Funktionen dazu nehme.
00:20:22: Thema interkultureller Unterschiede.
00:20:24: Auch da sehr, sehr spannende Präsentationen zugehabt war leider nicht mehr allzu gut besucht.
00:20:29: Relativ spät im Programm am zweiten Tag.
00:20:33: Aber sehr spannend!
00:20:35: Menschen in China haben einfach einen anderen Zugang zu Fahrzeugen.
00:20:39: und auch damals mal gucken machen wir das ganze Thema Personalisierung.
00:20:44: Wir sind alle unterschiedlich.
00:20:45: Wir haben alle unterschiedliche Bedürfnisse.
00:20:47: Wir bringen unterschiedliche Erfahrungen mit, wir haben unterschiedliche Erwartungen an das was passieren soll.
00:20:53: Deswegen Thema Personalisierung.
00:20:55: Und all das, und es ist eine Kernerkenntnis für mich gewesen sind keine voneinander getrennten Themen.
00:21:03: Sie alle führen am Ende nachher zu einer ganz zentralen Endnis.
00:21:08: den Durchschnittsnutzer gibt es nicht!
00:21:11: Und ganz ehrlich wenn es ihn gäbe wäre er verdammt langweilig... ...und verdammт arm an Informationsreichtum.
00:21:18: Die Extreme da sitzen die spannenden Themen.
00:21:23: Ja, bei zukünftiger Automotive HMIs, Automotive User Interfaces müssen sich an die unterschiedlichen Fähigkeiten, an den unterschiedlichen Kontexte.
00:21:33: An Kulturen, an ja die verschiedenen professionellen Arbeitsumgebungen.
00:21:37: oder ist es halt eben dann doch eine Privatfahrt bis sie sich anpassen und das war für mich unter einer der ganz starken Botschaften dieser Konferenz.
00:21:49: also wer für die Extreme gestaltet entwickelt häufig ein besseres Produkt für alle.
00:22:01: Weiteres Thema Software Defined Vehicles, das ganz große Thema was viele betrifft und ich weiß noch nicht genau Software Define Vehicles ob es überhaupt?
00:22:12: Ein Begriff ist der für konsumentenvernutzer spannend interessant verständlich ist.
00:22:19: Er ist aber für uns Entwickler sehr, sehr entscheidend.
00:22:23: Also die Idee dass ein Auto zu einer Hardware-Plattform wird ähnlich wie ein Smartphone und das dann Betriebssystem drauf von so ein paar Basisapplikationen.
00:22:34: und dann kann so ein Fahrzeug vom Nutzer oder Nutzerin oder auch vom Hersteller nachkonfiguriert abgedatet werden und definiert sich in seinem Auftreten, in seinem Verhalten, in seiner Wahrnehmung über Software die auf das Fahrzeug aufgespielt wird.
00:22:52: und eine spannende Beobachtung in diesem Zusammenhang ist, dass selbst die Software zunehmend Ansichtbarkeit verliert.
00:22:58: Nicht weil es irgendwie unwichtig wird im Gegenteil.
00:23:02: Software wird zur Infrastruktur.
00:23:05: Software mit einer Basis, so ein KI-Wirt ne Basis.
00:23:08: So wie Strom oder Internet.
00:23:10: Also es sind so Basistechnologien auch und auf denen drauf mache ich was!
00:23:16: Mit denen fange ich etwas anders.
00:23:17: Internet erseuge ist es sinnlos.
00:23:19: Er ist dann, wenn ich Webseiten habe und Applikationen habe und nicht auf Datenmarken zugreifen kann.
00:23:24: Nutzt alles das Internet als Basistechnologie?
00:23:27: Aber hat die verschiedensten Applikations.
00:23:30: Und der Strom aus der Steckdose ist erst mal nur Strom aus einer Steck-Dose.
00:23:33: Er ist dadurch, dass sich etwas ankoppelt bei einem Smartphone-Lade oder meinen Rechnerankoppel oder eine Stäberanlageanschliesse oder einen Kühlschrank.
00:23:42: Dadurch wird Strom erst erfahrbar und wertvoll.
00:23:47: Und wenn wir das übertragen auf das Thema Software im Automobil, der Wettbewerbsvorteil wird künftig nicht mehr allein nur aus Software stehen.
00:23:55: Auch nicht nur aus Saatwaren und auch nicht alleine aus KI.
00:24:00: Der Wert der Wettebewerbensvorteile wird daraus entstehen dass eine Experience geschaffen mit einer Erfahrung und in der werden all diese Elemente für Nutzer und Nutzeren unsichtbar nahtlos zusammengefügt.
00:24:18: Und deswegen glaube ich, dass das Thema Software-Defined Vehikel im Moment gerade das aktuelle ist.
00:24:25: in der Zukunft.
00:24:28: Kann ich mir vorstellen, dass wir zum Experience Defined Vehicle kommen werden?
00:24:32: Also das was die Nutzer Experience, die User Experience ausformuliert, was sie zur Verfügung stellt, was ihr bereitstellt, was personalisiert anbietet Das ist das was um Zukunft die zentrale Denkweise ist für ein Software-Defined-Vehikel.
00:24:58: Kommen wir nochmal zum Punkt, meine fünf Kernerkenntnisse von der Car HMI-I-Ie.
00:25:06: Desplays verlieren ihre zentraler Rolle.
00:25:09: Die Innovation im Automotive HMI entsteht in Zukunft zwischen einzelnen Systemen Im Zusammenspiel von unterschiedlichen Instanzen Also nicht nur auf einem einzelnen Bildschirm, der in einem Fahrzeug montiert ist.
00:25:28: Da spielen dann eben Smartphone, Smartwatch, Home Entertainment, Smart Home Devices... Alles das spielt eine Rolle und wird eine Gesamt-Nutzererfahrung einer gesamten User Experience erzeugen.
00:25:43: Zweitens.
00:25:44: Orchestrierung wird zur neuen Design.
00:25:48: Disziplin Also intelligente Koordination von Interaktionen, von verschiedenen Instanzen und von verschiedenen Geräten und Systemen.
00:25:57: Von verschiedenen Technologien wird wichtiger werden als einfach nur neue Features reinzupacken.
00:26:04: und ach das können wir auch noch und das kann man auch noch.
00:26:07: Am Ende hat keiner mehr wirklich was davon weil das Ganze komplett überladen ist.
00:26:14: Dritter Punkt KI entwickelt sich von einem Assistentin einer Hilfsinstanz zum Orchesterleiter, zum Dirigenten, zum Orchestrator.
00:26:31: Also so agentische KI-Koordiniertaufgaben anstatt einfach nur Befehler auszuführen.
00:26:40: Das werden also dann Monazile formuliert vom Nutzer von der Nutzerin und die werden dann über eine agentischeKI ausgerollt.
00:26:51: Vierter Punkt, Human-Centered Design wird noch mehr Menschen zentriert werden als es ohnehin schon der Fall ist.
00:26:58: Wir werden noch mehr schauen müssen.
00:27:00: was haben wir denn da eigentlich für Menschen?
00:27:03: Und da sind die Spanenden nicht Durchschnittsnutzer, Durchschnitznutzerinnen sondern Extremfälle.
00:27:12: Ja und jetzt geht halt eben die reine Zugänglichkeit, die Accessibility.
00:27:15: Wie können denn Menschen überhaupt zugreifen?
00:27:17: Können sie überhaupt zuggreifen auf bestimmte Instanzen, auf bestimmten Funktionen.
00:27:22: Es geht ums Thema kultureller Vielfalt es geht um das Thema professionelle Nutzungskonzexte.
00:27:29: ja und da sehe ich die strategischen Treiber des HMI Designs.
00:27:38: Und der fünfte Punkt Software Defined Vehicles sind erst der Anfang.
00:27:44: Jetzt kommen erst mal die KI Defined Vehicles.
00:27:47: War sie noch nicht so richtig, ob das einen Punkt ist der richtig greift?
00:27:52: Aus meiner Sicht, der eigentliche Wettbewerbsvorteil wird durch die Qualität der gesamten User Experience bestimmt.
00:27:59: Das heißt wir bekommen dann das UX-Defined Vehicle.
00:28:10: Ein paar Gedanken ganz zum Schluss Die Carriage in Mayer vielleicht irgendwann nicht mehr wegen irgendeiner einzelnen Technologie Erinnerung bleiben, sondern als die Konferenz in der einer neuen Denkweise zutage getreten ist.
00:28:29: Also nicht mehr die Gestaltung einzelner Menschmaschine Schnittstellen, einzelner Komponenten, sondern das Drehen des Fokus auf die Gestaltungen der Gesamtbeziehung zwischen einem Menschen und einem intelligenten, orchestrierten technologischen Ökosystem.
00:28:53: Und da sehe ich eine der ganz entscheidenden Herausforderungen für die kommenden Jahre im Automotive User Interface Design.
00:29:03: Ganz am Schluss inhaltlich eine hervorragende Konferenz gewesen, überdurchschnittlich gut, networking auch sehr, sehr gut gewesen Und ich hatte es am Anfang ja diskutiert.
00:29:16: Ich hoffe, dass im nächsten Jahr wieder eine Kar-HMI stattfinden wird.
00:29:21: Vielleicht auch wieder mit Dr.
00:29:23: Peter auf der Bühne?
00:29:25: Wenn ihr mich da sehen wollt, schreibt doch dem Veranstalter, sagt hey, ohne ihn ist das Ganze nur halb so viel wert und wäre einfach vielleicht ganz hilfreich!
00:29:40: Jetzt heißt es erstmal, für mich Sommerpause.
00:29:43: Für euch Sommerpause!
00:29:45: Genießt euren Urlaub, tank die Batterien auf.
00:29:48: ihr habt's nötig.
00:29:50: wir sind alle und extrem unter Druck.
00:29:53: Die Autoindustrie ist extrem unter druck.
00:29:56: wie erfahrenes alle jeden tag nutzt die zeit.
00:30:01: Ja verbringt sie mit euren lieben verbringts hier alleine wie auch immer sie verbringen wollt.
00:30:05: Ich werde Ende September Anfang Oktober irgendwann in diesem Zeitraum mit einer Folge zurück sein Und dann starten wir von dort aus in einen vielleicht sehr heißen Herbst.
00:30:21: Das war's für heute!
00:30:23: Ich bedanke mich dafür, dass du Zeit mit mir verbracht hast.
00:30:27: Du hast etwas für dich getan was dir keiner mehr nehmen kann.
00:30:30: Für einen weiteren Austausch findest du mich auf LinkedIn und auf meinen Website www.peter-rösker.com.
00:30:42: www.beyond-hmi.de.
00:30:46: Bis zum nächsten Mal, pass auf dich hier auf und bleibt gesund!