Automotive Multimodalität neu denken
Sprache, Touch, Gesten, Haptik, KI-Assistenten, moderne Fahrzeuge entwickeln sich zunehmend zu multimodalen Systemen. Doch genau hier beginnt eines der größten Missverständnisse aktueller HMI-Entwicklung: Mehr Interaktionskanäle bedeuten nicht automatisch bessere User Experience.
In dieser Folge des Mensch-Technik Podcast geht es um die eigentliche Herausforderung multimodaler Automotive HMIs: nicht Technologie zu demonstrieren, sondern echten Wert zu schaffen.
Warum sind physische Stellteile trotz Digitalisierung weiterhin relevant? Weshalb schlägt Kontext fast immer Technologie? Welche Rolle wird KI künftig bei der Orchestrierung von Interaktion spielen? Und warum entsteht gute Multimodalität häufig durch Reduktion statt Addition?
Die beste Modalität ist nicht die modernste, sondern diejenige, die in einer konkreten Situation den größten Wert für den Menschen erzeugt.
Fünf zentrale Themen der Folge:
1. Multimodalität als Systemarchitektur statt Feature-Sammlung
2. Kontext statt Technologie-Fetischismus
3. The Revenge of the Analog im Fahrzeugcockpit
4. KI als adaptiver Orchestrator von Interaktion
5. Warum echte UX durch Vereinfachung entsteht
Eine Folge über Technologie, menschliche Wahrnehmung und die Frage, wie sich Interaktion im Fahrzeug der Zukunft wirklich anfühlen sollte.